Datenschutzerklärung
1. Gegenstand und rechtlicher Maßstab
Diese Datenschutzerklärung informiert darüber, welche personenbezogenen Daten beim Besuch der Website bewertungen-entfernen.online, bei der Nutzung des Bestellformulars, bei der Zahlungsabwicklung und bei der Ausführung des beauftragten Meldedienstes verarbeitet werden. Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen.
Rechtsgrundlage des europäischen Datenschutzrechts ist die Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27.04.2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG, ABl. L 119 vom 04.05.2016, S. 1, berichtigt durch ABl. L 127 vom 23.05.2018, S. 2, im Folgenden Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Ergänzend gelten das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und das Gesetz über den Datenschutz und den Schutz der Privatsphäre in der Telekommunikation und bei digitalen Diensten (TDDDG), soweit deren räumlicher und sachlicher Anwendungsbereich eröffnet ist.
2. Verantwortliche
Verantwortliche im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO ist:
STEFAN BUDDE-SIEGEL LTD82A James Carter Road
IP28 7DE Mildenhall
United Kingdom
England
vertreten durch Stefan Budde-Siegel, Company Director
E-Mail: info@bewertungen-entfernen.online
Register: Companies House, Registernummer #16437291
Die Verantwortliche entscheidet über Zwecke und Mittel der in dieser Erklärung beschriebenen Verarbeitung. Ein:e Datenschutzbeauftragte:r ist nicht benannt. Daraus folgt keine Aussage darüber, ob künftig aufgrund einer Änderung von Umfang, Organisation oder Art der Verarbeitung eine Benennungspflicht entsteht.
3. Räumlicher Anwendungsbereich und Vertretung in der Europäischen Union
Die Verantwortliche hat ihren Sitz im Vereinigten Königreich und bietet ihren entgeltlichen Dienst gezielt Personen und Unternehmen in der Europäischen Union an. Die mit diesem Angebot zusammenhängende Verarbeitung personenbezogener Daten unterliegt daher nach Art. 3 Abs. 2 Buchst. a DSGVO der Datenschutz-Grundverordnung.
Die Verantwortliche ist nach Art. 27 Abs. 1 DSGVO verpflichtet, schriftlich eine Vertretung in der Europäischen Union zu benennen. Die Ausnahme nach Art. 27 Abs. 2 Buchst. a DSGVO greift nicht ein. Die Verarbeitung ist nicht lediglich gelegentlich, sondern bildet einen planmäßig eingerichteten und dauerhaft vorgehaltenen Bestandteil des angebotenen Geschäftsmodells. Über die Website können fortlaufend Aufträge erteilt werden. Die dabei erhobenen Daten werden zur Vertragsanbahnung, Zahlungszuordnung, Prüfung und Übermittlung von Beanstandungen sowie zur anschließenden Auftragsdokumentation verarbeitet. Dass die tatsächliche Zahl eingehender Aufträge zeitweise gering sein kann, ändert nichts an der strukturellen Regelmäßigkeit der Verarbeitung.
Hinzu kommt, dass neben den Daten der Kund:innen auch personenbezogene Daten rezensierender und weiterer dritter Personen verarbeitet werden können. Der Inhalt einer Rezension und die ergänzende Sachverhaltsschilderung können abhängig vom Einzelfall konfliktbehaftete Angaben, geschäftliche Vorwürfe oder sonstige Informationen enthalten, deren fehlerhafte Verarbeitung nachteilige Auswirkungen auf die betroffenen Personen haben kann. Kund:innen werden zwar ausdrücklich aufgefordert, keine besonderen Kategorien personenbezogener Daten über das Erstformular zu übermitteln. Dies beseitigt jedoch weder die planmäßige Verarbeitung gewöhnlicher personenbezogener Daten noch das mit der Bearbeitung fremder Rezensionen verbundene Risiko vollständig.
Da bereits das kumulativ erforderliche Merkmal der nur gelegentlichen Verarbeitung nicht erfüllt ist, kann die Ausnahme nach Art. 27 Abs. 2 Buchst. a DSGVO unabhängig von der Bewertung der übrigen Voraussetzungen nicht in Anspruch genommen werden, vgl.: Europäischer Datenschutzausschuss, Leitlinien 3/2018 zum räumlichen Anwendungsbereich der DSGVO, Version 2.1 vom 12.11.2019, Abschnitt 4, S. 26 ff. Der Europäische Datenschutzausschuss stellt klar, dass Art. 27 Abs. 2 DSGVO nur unter den dort kumulativ bestimmten Voraussetzungen von der Benennungspflicht befreit.
Als Vertretung nach Art. 27 DSGVO wurde schriftlich benannt:
stefanbuddesiegel UnternehmensgruppeStromstraße 11 – 17
10551 Berlin
Deutschland
Berlin
Telefon: 0800 0080112
E-Mail: service@stefanbuddesiegel.com
Die Vertretung kann von betroffenen Personen und Aufsichtsbehörden ergänzend oder anstelle der Verantwortlichen in allen Fragen angesprochen werden, die die unter die DSGVO fallende Verarbeitung betreffen. Ihre Benennung lässt die Verantwortung und Haftung der STEFAN BUDDE-SIEGEL LTD unberührt. Rechtsgrundlage und Aufgabenstellung ergeben sich aus Art. 27 Abs. 1 und Abs. 4 DSGVO.
Wichtig bleibt ein vorgelagerter Punkt: Werden die wesentlichen geschäftlichen Tätigkeiten tatsächlich dauerhaft von Deutschland aus geführt, könnte bereits eine unionsrechtliche Niederlassung im Sinne von Art. 3 Abs. 1 DSGVO bestehen. Dann wäre nicht die Ausnahme des Art. 27 Abs. 2 DSGVO maßgeblich; vielmehr müsste die Datenschutzerklärung die tatsächliche Organisationsstruktur korrekt wiedergeben. Ein britischer Registersitz allein schließt eine Niederlassung in Deutschland nicht aus. Die derzeitige Formulierung sollte deshalb erst veröffentlicht werden, wenn dieser Punkt geprüft und die konkrete EU-Vertretung schriftlich mandatiert wurde.
4. Grundsätze der Verarbeitung
Personenbezogene Daten werden nur für festgelegte, eindeutige und legitime Zwecke verarbeitet. Die Verarbeitung wird auf das für diese Zwecke erforderliche Maß beschränkt. Daten müssen sachlich richtig sein, werden nur so lange gespeichert, wie es für den jeweiligen Zweck erforderlich ist, und durch angemessene technische und organisatorische Maßnahmen geschützt. Diese Anforderungen folgen aus Art. 5 Abs. 1 DSGVO. Für die Einhaltung dieser Grundsätze ist die Verantwortliche nach Art. 5 Abs. 2 DSGVO rechenschaftspflichtig.
5. Bereitstellung der Website und Serverprotokolle
5.1 Verarbeitete Daten
Beim Aufruf der Website übermittelt das Endgerät technisch bedingt Daten an den bereitstellenden Webserver. Verarbeitet werden können insbesondere die Internet-Protokoll-Adresse, Datum und Uhrzeit des Zugriffs, aufgerufene Adresse und Datei, übertragene Datenmenge, Zugriffsstatus, Referrer-Adresse, Browsertyp, Browserversion, Betriebssystem und die anfragende Diensteanbieterin.
5.2 Zweck und Rechtsgrundlage
Die Verarbeitung dient der Auslieferung der Website, der Gewährleistung von Stabilität und Informationssicherheit, der Fehleranalyse sowie der Erkennung und Abwehr missbräuchlicher oder schädigender Zugriffe. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO. Das berechtigte Interesse liegt im sicheren, funktionsfähigen und nachvollziehbaren Betrieb des digitalen Dienstes.
5.3 Speicherdauer
Serverprotokolle sollen grundsätzlich spätestens nach 14 Tagen gelöscht oder anonymisiert werden. Eine längere Speicherung erfolgt nur, wenn konkrete sicherheitsrelevante Ereignisse aufgeklärt, Ansprüche durchgesetzt oder gesetzliche Pflichten erfüllt werden müssen. In diesem Fall wird die Verarbeitung auf den jeweiligen Zweck beschränkt.
6. Technisch erforderliche Sitzungscookies
Der Onlinedienst verwendet ein technisch erforderliches Sitzungscookie. Es dient dem Schutz des Bestellformulars gegen unbefugte formularübergreifende Anfragen, der Zuordnung von Fehlermeldungen und der vorübergehenden Fortführung des Bestell- und Zahlungsvorgangs. Das Cookie enthält keine Werbekennung und wird nicht für Reichweitenmessung, Profilbildung oder verhaltensbezogene Werbung verwendet.
Die Speicherung beziehungsweise der Zugriff auf Informationen in der Endeinrichtung ist nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG ohne Einwilligung zulässig, soweit sie unbedingt erforderlich ist, damit der ausdrücklich gewünschte digitale Dienst zur Verfügung gestellt werden kann. Die anschließende Verarbeitung personenbezogener Sitzungsdaten beruht auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO, soweit sie der Vertragsanbahnung oder Vertragsdurchführung dient, und im Übrigen auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO. Das berechtigte Interesse liegt im Schutz des Formulars und der Funktionsfähigkeit des Bestellablaufs.
Analyse-, Marketing- oder Profiling-Cookies sind in der bereitgestellten Fassung nicht eingebunden. Werden künftig nicht erforderliche Cookies oder vergleichbare Zugriffstechniken eingesetzt, darf dies erst nach einer gesonderten Einwilligung und entsprechender Aktualisierung dieser Datenschutzerklärung erfolgen.
7. Bestell- und Kontaktformular
7.1 Datenkategorien
Beim Absenden des Formulars werden die eingegebenen Stamm- und Kontaktdaten, gegebenenfalls Unternehmensangaben, der Link zum Google-Unternehmensprofil, der direkte Link zur beanstandeten Rezension, Veröffentlichungsdatum, Sternebewertung, Wortlaut der Rezension, Angaben zu einem möglichen Geschäftskontakt, die tatsächliche Schilderung, eine Beschreibung vorhandener Unterlagen, die Einordnung als Verbraucher:in oder Unternehmer:in sowie die Erklärungen zu Vertragsbedingungen, Richtigkeit der Angaben und vorzeitigem Leistungsbeginn verarbeitet.
Daneben werden eine zufällig erzeugte Auftragsreferenz, der Eingangszeitpunkt und technisch erforderliche Sitzungsinformationen verarbeitet. Das Formular enthält ein verdecktes Spamfeld, eine signierte Formularzeit, eine Mindest-Ausfüllzeit, eine Ablaufzeit und eine zeitliche Übermittlungssperre. Zur Begrenzung automatisierter Massenanfragen wird die Internet-Protokoll-Adresse ausschließlich als kryptografisch pseudonymisierter Prüfwert verarbeitet. Die zugehörigen Zeitstempel werden nach 15 Minuten automatisch aus der Sperrliste entfernt. Diese Mechanismen dienen ausschließlich der Missbrauchsabwehr.
Beim allgemeinen Kontaktformular werden Name, E-Mail-Adresse, Betreff und Nachricht verarbeitet und per E-Mail an die Verantwortliche übermittelt. Die Verarbeitung erfolgt zur Bearbeitung der Anfrage auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO, soweit sie der Vertragsanbahnung dient, im Übrigen auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO. Das berechtigte Interesse besteht in der sachgerechten Beantwortung eingehender Anfragen. Auch dieses Formular verwendet die vorstehend beschriebenen technischen Spam- und Missbrauchsschutzmechanismen.
7.2 Zwecke und Rechtsgrundlagen
Die Daten werden zur Prüfung der technischen Auftragsfähigkeit, zur Vertragsanbahnung, zum Vertragsschluss, zur Zuordnung einer Zahlung, zur Durchführung der beauftragten Übermittlung, zur Kommunikation und zur Bearbeitung der Geld-zurück-Garantie verarbeitet. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO. Soweit handels-, steuer- oder verbraucherschutzrechtliche Nachweis- und Aufbewahrungspflichten erfüllt werden, beruht die Verarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. c DSGVO.
Die Protokollierung der Zustimmung zu den Vertragsbedingungen und des Verlangens nach vorzeitigem Leistungsbeginn dient außerdem dem Nachweis der abgegebenen Erklärungen. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 Buchst. b und Buchst. c DSGVO. Soweit darüber hinaus die Abwehr oder Durchsetzung von Ansprüchen betroffen ist, beruht die Verarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO. Das berechtigte Interesse liegt in einer geordneten Vertragsdokumentation und Rechtsverteidigung.
7.3 Pflichtangaben
Die als Pflichtfelder gekennzeichneten Daten sind für Vertragsanbahnung und Leistungserbringung erforderlich. Ohne sie kann der Auftrag nicht angenommen oder durchgeführt werden. Eine gesetzliche Pflicht, den Dienst zu nutzen oder die Daten bereitzustellen, besteht nicht.
8. Daten über rezensierende oder sonstige dritte Personen
Der Wortlaut einer Rezension, der Profilname und die Schilderung des zugrunde liegenden Vorgangs können personenbezogene Daten der rezensierenden Person oder weiterer Dritter enthalten. Kund:innen sind verpflichtet, nur solche Angaben zu übermitteln, die für die konkrete Beanstandung erforderlich sind und zu deren Mitteilung sie befugt sind. Nicht benötigte Ausweiskopien, Gesundheitsdaten, Privatanschriften, private Kontaktdaten oder sonstige sensible Informationen dürfen nicht über das Erstformular übermittelt werden.
Soweit die Verantwortliche Daten nicht bei der betroffenen Person selbst, sondern über Kund:innen erhält, können ergänzend die Informationspflichten aus Art. 14 DSGVO eingreifen. Ob und wann eine individuelle Information erfolgen muss oder eine Ausnahme nach Art. 14 Abs. 5 DSGVO greift, ist anhand des konkreten Verarbeitungsvorgangs zu beurteilen. Eine pauschale Berufung auf eine Ausnahme ist unzulässig.
9. E-Mail-Kommunikation
Das Bestellformular übermittelt den Auftrag serverseitig an info@bewertungen-entfernen.online. An die angegebene Kund:innenadresse wird eine Eingangsbestätigung versandt. Dabei werden Inhalts- und Verkehrsdaten durch die beteiligten Web-, Mail- und Übertragungsdienste verarbeitet.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO. Sicherheits- und Zustellprotokolle können zusätzlich auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO gestützt werden. Das berechtigte Interesse liegt in der sicheren Übermittlung, Fehleranalyse, Zustellkontrolle und Abwehr missbräuchlicher Kommunikation.
Eine gewöhnliche E-Mail ist nicht notwendig Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Besonders schutzbedürftige Dokumente werden deshalb nicht über das öffentliche Erstformular angefordert und sollen nur über einen im Einzelfall benannten geeigneten Übermittlungsweg bereitgestellt werden.
10. Zahlungsabwicklung über PayPal
Nach erfolgreichem Formularversand werden Kund:innen unmittelbar zum PayPal-Zahlungsangebot weitergeleitet. Mit der Weiterleitung verlassen sie diese Website und rufen eine Seite von PayPal auf. Dabei können insbesondere die Internet-Protokoll-Adresse, Datum und Uhrzeit, Browser- und Geräteinformationen, Referrer-Angaben, Sicherheitsmerkmale und weitere technisch erforderliche Verbindungsdaten an PayPal übermittelt werden.
Die Weiterleitung ist Bestandteil des ausdrücklich ausgelösten Bestell- und Zahlungsvorgangs. Rechtsgrundlage der durch die Verantwortliche veranlassten Weiterleitung ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO. Für Techniken, die PayPal nach dem Aufruf seiner eigenen Seite einsetzt, gelten die von PayPal bereitgestellten Datenschutzinformationen.
Für die eigentliche Zahlungsabwicklung verarbeitet PayPal in eigener datenschutzrechtlicher Verantwortung insbesondere Stamm-, Konto-, Zahlungs-, Geräte-, Sicherheits-, Transaktions- und Identifikationsdaten. Welche Zahlungsarten angeboten werden, entscheidet PayPal anhand eigener Kriterien. Die Verantwortliche hat auf eigenständige Prüf-, Sicherheits-, Bonitäts- und Auswahlentscheidungen von PayPal keinen Einfluss.
Die Verantwortliche erhält von PayPal die zur Feststellung, Zuordnung, Verbuchung und gegebenenfalls Rückabwicklung der Zahlung erforderlichen Transaktionsdaten. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO. Gesetzlich erforderliche Buchungs- und Zahlungsnachweise werden auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. c DSGVO gestützt.
Empfänger:in kann insbesondere die PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22–24 Boulevard Royal, L-2449 Luxemburg, sein. Soweit PayPal Daten an weitere Gesellschaften oder in Staaten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums übermittelt, richtet sich die Übermittlung nach den von PayPal angegebenen Transfermechanismen.
11. Übermittlung der Beanstandung an Google
Zur Erfüllung des Vertrags werden die für die konkrete Beanstandung bestimmten Daten über einen von Google bereitgestellten Meldeweg übermittelt. Dazu gehören regelmäßig der Link und Wortlaut der Rezension, Angaben zum betroffenen Unternehmensprofil, die von Kund:innen geschilderten tatsächlichen Umstände und die von Google im jeweiligen Verfahren verlangten Kontakt- oder Bestätigungsangaben.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO. Soweit zur ordnungsgemäßen Durchführung und Dokumentation des Auftrags weitere Nachweise erforderlich sind, kann Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO ergänzend eingreifen. Das berechtigte Interesse liegt in der nachweisbaren und sachgerechten Übermittlung der beauftragten Beanstandung.
Empfänger:in kann abhängig vom jeweiligen Dienst und Verfahrensweg insbesondere Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland, oder eine andere zuständige Google-Gesellschaft sein. Google entscheidet eigenständig über die weitere Prüfung und den Verbleib der Rezension. Eine Offenlegung an Google wird auf das für den Meldevorgang erforderliche Maß begrenzt.
12. Empfänger:innen und Kategorien von Empfänger:innen
Personenbezogene Daten können, soweit für den jeweiligen Zweck erforderlich, folgenden Empfänger:innen oder Kategorien offengelegt werden:
- Hosting-, Server- und technische Wartungsdienstleister:innen,
- E-Mail- und Kommunikationsdienstleister:innen,
- PayPal und beteiligte Zahlungsdienstleister:innen,
- die für den jeweiligen Vorgang zuständige Google-Gesellschaft,
- Steuerberater:innen, Buchführungs- und Prüfungsdienstleister:innen,
- Behörden, Gerichte oder sonstige öffentliche Stellen, soweit eine gesetzliche Verpflichtung besteht,
- zur Verschwiegenheit verpflichtete Berater:innen, soweit dies zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Ansprüchen erforderlich ist.
Dienstleister:innen, die Daten ausschließlich nach Weisung verarbeiten, werden nach Art. 28 DSGVO vertraglich gebunden. Soweit Empfänger:innen Zwecke und Mittel der Verarbeitung selbst bestimmen, handeln sie in eigener datenschutzrechtlicher Verantwortung.
13. Übermittlungen in Drittländer
13.1 Vereinigtes Königreich
Die Verantwortliche hat ihren Sitz im Vereinigten Königreich. Eine Übermittlung personenbezogener Daten aus der Europäischen Union in das Vereinigte Königreich kann auf den Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission nach Art. 45 DSGVO gestützt werden, solange dieser wirksam und auf den konkreten Verarbeitungsvorgang anwendbar ist, vgl.: Durchführungsbeschluss (EU) 2021/1772 der Kommission vom 28.06.2021 über die Angemessenheit des vom Vereinigten Königreich gebotenen Schutzes personenbezogener Daten, ABl. L 360 vom 11.10.2021, S. 1, in der seit dem 23.12.2025 geltenden Fassung.
13.2 Vereinigte Staaten und weitere Staaten
Google, PayPal oder technische Dienstleister:innen können Daten in den Vereinigten Staaten oder anderen Staaten außerhalb der Europäischen Union und des Europäischen Wirtschaftsraums verarbeiten. Eine solche Übermittlung ist nur zulässig, wenn die Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO erfüllt sind. Je nach Empfänger:in kommen insbesondere ein wirksamer Angemessenheitsbeschluss nach Art. 45 DSGVO, Standarddatenschutzklauseln nach Art. 46 Abs. 2 Buchst. c DSGVO und erforderlichenfalls ergänzende technische oder organisatorische Maßnahmen in Betracht.
Die konkrete Transfergrundlage hängt von der tatsächlich eingesetzten Gesellschaft, deren Zertifizierung und dem jeweiligen Verarbeitungsweg ab. Sie ist vor Aufnahme des produktiven Betriebs anhand der abgeschlossenen Verträge und aktuellen Anbieter:innenangaben zu dokumentieren. Eine bloße Nennung von Standarddatenschutzklauseln ersetzt diese Prüfung nicht.
14. Speicherdauer
Personenbezogene Daten werden nicht nach einer einheitlichen Pauschalfrist, sondern zweckbezogen gespeichert:
- Reine, nicht zu einem Vertrag führende Anfragen werden grundsätzlich spätestens sechs Monate nach Abschluss der Kommunikation gelöscht, sofern keine Ansprüche oder gesetzlichen Pflichten entgegenstehen.
- Auftrags-, Vertrags-, Zahlungs- und Rechnungsdaten werden für die Vertragsdurchführung und anschließend entsprechend den anwendbaren handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungspflichten gespeichert.
- Daten zur Geld-zurück-Garantie werden bis zum Ablauf der Garantiefrist und anschließend so lange gespeichert, wie Ansprüche aus der Garantie geltend gemacht oder abgewehrt werden können.
- Serverprotokolle werden nach Maßgabe von Abschnitt 5 grundsätzlich nach 14 Tagen gelöscht oder anonymisiert.
- Sitzungsdaten werden nach Abschluss beziehungsweise Ablauf der Sitzung gelöscht, soweit keine sicherheitsbedingte längere Verarbeitung erforderlich ist.
Ist eine Löschung wegen gesetzlicher Aufbewahrungspflichten noch nicht zulässig, wird die Verarbeitung auf die Erfüllung dieser Pflichten beschränkt. Daten können darüber hinaus bis zum Ablauf einschlägiger Verjährungsfristen gespeichert werden, soweit dies zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Ansprüchen erforderlich ist.
15. Rechte betroffener Personen
Betroffene Personen können nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen folgende Rechte geltend machen:
- Auskunft nach Art. 15 DSGVO,
- Berichtigung nach Art. 16 DSGVO,
- Löschung nach Art. 17 DSGVO,
- Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO,
- Unterrichtung der Empfänger:innen nach Art. 19 DSGVO,
- Datenübertragbarkeit nach Art. 20 DSGVO,
- Widerspruch nach Art. 21 DSGVO,
- Widerruf einer Einwilligung mit Wirkung für die Zukunft nach Art. 7 Abs. 3 DSGVO.
Ein Widerspruch gegen eine auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO gestützte Verarbeitung ist aus Gründen möglich, die sich aus der besonderen Situation der betroffenen Person ergeben. Gegen Direktwerbung könnte jederzeit ohne besondere Begründung widersprochen werden; Direktwerbung ist jedoch nicht Gegenstand der gegenwärtigen Websitefassung.
Zur Ausübung der Rechte genügt eine Nachricht an info@bewertungen-entfernen.online. Die Verantwortliche darf die zur eindeutigen Identifizierung erforderlichen zusätzlichen Angaben verlangen. Rechte können durch gesetzliche Ausnahmen und entgegenstehende Rechte Dritter begrenzt sein.
16. Beschwerderecht
Betroffene Personen haben nach Art. 77 DSGVO das Recht, sich unbeschadet anderweitiger verwaltungsrechtlicher oder gerichtlicher Rechtsbehelfe bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren. Zuständig kann insbesondere die Aufsichtsbehörde am gewöhnlichen Aufenthaltsort, am Arbeitsplatz oder am Ort des vermuteten Verstoßes sein.
Für die Verantwortliche im Vereinigten Königreich kommt daneben die Zuständigkeit des Information Commissioner’s Office nach dem dort geltenden Datenschutzrecht in Betracht. Die Zuständigkeitsordnung der DSGVO und die Befugnisse europäischer Aufsichtsbehörden werden dadurch nicht ausgeschlossen.
17. Automatisierte Entscheidungen und Profiling
Eine ausschließlich automatisierte Entscheidung im Sinne von Art. 22 Abs. 1 DSGVO, die gegenüber betroffenen Personen rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt, findet nicht statt. Die Website erstellt keine Nutzungsprofile und betreibt kein verhaltensbezogenes Scoring. Eigenständige Prüf- oder Risikoverfahren von PayPal und Google liegen außerhalb der Entscheidungsmacht der Verantwortlichen und richten sich nach den Informationen der jeweiligen Anbieter:innen.
18. Datensicherheit
Die Verantwortliche trifft nach Art. 32 DSGVO technische und organisatorische Maßnahmen, die dem Risiko der Verarbeitung angemessen sind. Dazu gehören insbesondere Transportverschlüsselung, serverseitige Eingabevalidierung, Schutz gegen unbefugte formularübergreifende Anfragen, Spamabwehr, Zugriffsbeschränkungen, sichere Sitzungsparameter, Sicherheitsheader sowie die Beschränkung interner Zugriffsrechte.
Die Website darf nur über eine aktuelle Transportverschlüsselung bereitgestellt werden. Gleichwohl kann ein absoluter Schutz elektronischer Kommunikation gegen sämtliche denkbaren Risiken nicht zugesichert werden.
19. Aktualisierung und offene Konfigurationspflichten
Diese Datenschutzerklärung bildet die gegenwärtig programmierte Websitefassung ab. Vor dem produktiven Start sind die tatsächlich eingesetzten Hosting-, E-Mail- und Zahlungsdienstleister:innen, deren Auftragsverarbeitungsverträge, Speicherorte und Drittlandtransfermechanismen abzugleichen. Änderungen der technischen Einbindung oder der Verarbeitungszwecke erfordern eine erneute Prüfung und gegebenenfalls eine Anpassung dieser Erklärung.
Die Datenschutzerklärung ist nicht das Feigenblatt eines technisch ungeprüften Betriebs. Stimmen tatsächliche Datenflüsse und veröffentlichter Text nicht überein, hilft auch die eleganteste Normenkette nicht weiter.
Stand: 20.07.2026