Strukturierte Bearbeitung negativer Google-Bewertungenbewertungen-entfernen.online
Vertragsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Anbieterin und Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche über bewertungen-entfernen.online geschlossenen Verträge zwischen der STEFAN BUDDE-SIEGEL LTD, 82A James Carter Road, IP28 7DE Mildenhall, United Kingdom, England, vertreten durch Stefan Budde-Siegel, Company Director, nachfolgend „Anbieterin“, und ihren Kund:innen.

Das Angebot richtet sich an Verbraucher:innen und Unternehmer:innen. Verbraucher:in ist jede natürliche Person, die den Vertrag überwiegend zu Zwecken abschließt, die weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer:in ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

Abweichende Bedingungen von Kund:innen werden nur Vertragsbestandteil, wenn die Anbieterin ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.

§ 2 Gegenstand und Reichweite der Dienstleistung

Gegenstand des Vertrags ist die einmalige Erfassung, sprachliche Strukturierung, technische und organisatorische Aufbereitung sowie Übermittlung einer Beanstandung zu genau einer von der:dem Kund:in bezeichneten Google-Bewertung über einen von Google bereitgestellten oder hierfür vorgesehenen Meldeweg.

Der Preis von 39,95 € gilt jeweils nur für die Bearbeitung einer einzelnen Bewertung. Sollen mehrere Bewertungen beanstandet werden, ist für jede weitere Bewertung ein gesonderter Auftrag zum Preis von jeweils 39,95 € erforderlich. Maßgeblich ist die im Bestellformular durch ihren direkten Link individualisierte Bewertung.

Die Anbieterin gibt die von Kund:innen mitgeteilten tatsächlichen Umstände wieder und kann diese den von Google bezeichneten Meldekategorien zuordnen. Sie schuldet weder eine bestimmte Wortwahl noch die Nutzung eines bestimmten Formulars, sofern die Beanstandung über einen sachlich geeigneten Plattformweg übermittelt wird.

Die Dienstleistung umfasst keine Rechtsberatung, keine rechtliche Einzelfallprüfung und keine außergerichtliche oder gerichtliche Rechtsvertretung. Nicht geschuldet sind insbesondere die Prüfung oder Durchsetzung rechtlicher Ansprüche, die Abmahnung oder Identifizierung der rezensierenden Person, die Einleitung gerichtlicher Verfahren, eine anwaltliche Korrespondenz, eine dauerhafte Profilüberwachung oder die Bearbeitung einer später neu veröffentlichten Bewertung.

§ 3 Keine Entscheidungsbefugnis gegenüber Google

Über Prüfung, Einschränkung, Entfernung oder Verbleib einer Bewertung entscheidet ausschließlich Google nach den eigenen Verfahren und Richtlinien. Die Anbieterin hat auf diese Entscheidung, auf die Bearbeitungsdauer und auf eine spätere erneute Veröffentlichung keinen bestimmenden Einfluss.

Die Anbieterin schuldet deshalb keinen bestimmten Ausgang des Plattformverfahrens. Die in § 9 geregelte Geld-zurück-Garantie ist eine eigenständige vertragliche Erstattungszusage. Sie ändert weder den Leistungsgegenstand noch die alleinige Entscheidungszuständigkeit von Google.

§ 4 Bestellablauf und Vertragsschluss

Die Darstellung des Dienstes auf der Website ist kein verbindliches Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Vertragsangebots. Vor der Bestellung können Kund:innen Eingabefehler in den Formularfeldern berichtigen.

Mit Betätigung des Buttons „Zahlungspflichtig bestellen – 39,95 €“ geben Kund:innen ein verbindliches Angebot über die Bearbeitung der im Formular bezeichneten einzelnen Bewertung ab. Nach erfolgreicher Formularübermittlung werden sie unmittelbar zum PayPal-Zahlungsangebot weitergeleitet.

Die automatisierte Eingangsbestätigung dokumentiert nur den Eingang der Bestellung. Sie ist noch keine Vertragsannahme. Der Vertrag kommt zustande, sobald die vollständige Zahlung eingegangen ist und die Anbieterin den Auftrag durch eine ausdrückliche Auftragsbestätigung oder durch den Beginn der vertragsgemäßen Bearbeitung annimmt.

Kann die Bestellung nicht eindeutig einer Zahlung zugeordnet werden, darf die Anbieterin einen Zahlungsnachweis oder die PayPal-Transaktionskennung anfordern. Lehnt die Anbieterin den Auftrag ab, wird ein bereits gezahlter Betrag unverzüglich über das verwendete Zahlungsmittel zurückerstattet.

§ 5 Preis, Umsatzsteuer und Zahlung

Der einmalige Gesamtpreis beträgt 39,95 € je beauftragter Bewertung. Es entstehen keine laufenden Entgelte, Abonnements oder automatischen Verlängerungen.

Bei einer als Verbraucher:in abgegebenen Bestellung ist der ausgewiesene Betrag der zu zahlende Gesamtpreis einschließlich der nach der Preisgestaltung berücksichtigten Steuern.

Bei einer als Unternehmer:in abgegebenen Bestellung sind im ausgewiesenen Preis rechnerisch 20 % britische Mehrwertsteuer nach dem für die Anbieterin in England geltenden Recht enthalten. Die endgültige umsatzsteuerliche Behandlung richtet sich jedoch zwingend nach dem steuerrechtlichen Leistungsort, dem Unternehmensstatus, einer gegebenenfalls mitgeteilten Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und einem möglicherweise anzuwendenden Reverse-Charge-Verfahren. Soweit danach keine britische Mehrwertsteuer geschuldet ist, wird die Rechnung gesetzeskonform ausgestellt oder berichtigt. Eine dadurch veranlasste steuerliche Korrektur verändert den vereinbarten Endpreis von 39,95 € nicht, soweit zwingendes Recht keine andere Behandlung verlangt.

Die Zahlung erfolgt über PayPal oder eine im PayPal-Zahlungsangebot verfügbare Zahlungsart. Für die Zahlungsabwicklung gelten ergänzend die Bedingungen des jeweils ausgewählten Zahlungsdienstes. Die Zahlungspflicht gegenüber der Anbieterin bleibt hiervon unberührt.

§ 6 Pflichten der Kund:innen

Kund:innen müssen vollständige und nach bestem Wissen richtige tatsächliche Angaben machen, einen funktionsfähigen direkten Link zur Bewertung bereitstellen und zur Übermittlung der eingegebenen Inhalte befugt sein.

Unzulässig sind insbesondere erfundene Sachverhalte, manipulierte Unterlagen, bewusst falsche Angaben, rechtswidrig beschaffte Informationen und für den Auftrag nicht erforderliche besondere Kategorien personenbezogener Daten. Kund:innen dürfen das Bestellformular nicht zur Schädigung Dritter, zur Täuschung von Google oder für automatisierte Massenmeldungen nutzen.

Änderungen, eine zwischenzeitliche Entfernung, eine veränderte Wiederveröffentlichung oder die fehlende öffentliche Erreichbarkeit der Bewertung sind der Anbieterin unverzüglich mitzuteilen. Erforderliche Rückfragen sind innerhalb angemessener Frist zu beantworten.

§ 7 Ablehnung, Aussetzung und Beendigung der Bearbeitung

Die Anbieterin kann die Annahme ablehnen oder die Bearbeitung aussetzen, wenn erforderliche Angaben fehlen, der Link nicht funktioniert, Angaben widersprüchlich sind, eine zulässige tatsächliche Übermittlung nicht möglich erscheint oder konkrete Anhaltspunkte für Missbrauch, Täuschung oder eine Verletzung von Rechten Dritter bestehen.

Werden fehlende Informationen trotz Aufforderung und angemessener Frist nicht bereitgestellt, kann die Anbieterin nach den gesetzlichen Vorschriften vom Vertrag zurücktreten oder ihn aus wichtigem Grund beenden. Gesetzliche Rechte beider Vertragsparteien bleiben unberührt.

§ 8 Leistungsbeginn und Bearbeitungszeit

Die Bearbeitung beginnt nach Vertragsschluss, vollständigem Zahlungseingang und Vorliegen aller erforderlichen Angaben. Bei Verbraucher:innen beginnt sie grundsätzlich erst nach Ablauf der Widerrufsfrist.

Verlangen Verbraucher:innen ausdrücklich, dass die Anbieterin vor Ablauf der Widerrufsfrist tätig wird, kann die Bearbeitung vorzeitig beginnen. Das Widerrufsrecht erlischt bei vollständiger Erbringung der Dienstleistung nur unter den gesetzlichen Voraussetzungen und nach der hierfür erforderlichen ausdrücklichen Zustimmung und Kenntnisbestätigung.

Die Anbieterin übermittelt die Beanstandung innerhalb einer angemessenen Bearbeitungszeit. Von Google verursachte Prüfungs- und Reaktionszeiten sind keine Bearbeitungszeit der Anbieterin. Bei höherer Gewalt, erheblichen technischen Störungen der Plattform oder sonstigen nicht von der Anbieterin beherrschbaren Umständen verlängert sich die Bearbeitungszeit angemessen.

§ 9 Geld-zurück-Garantie

Ist die konkret beauftragte Bewertung nicht innerhalb von 60 Kalendertagen nach der dokumentierten Übermittlung der Beanstandung durch Google entfernt worden, erstattet die Anbieterin den für diesen Auftrag tatsächlich gezahlten Betrag von 39,95 € vollständig. Wirtschaftlich verbleiben Kund:innen die Kosten damit nur, wenn die konkret gemeldete Bewertung innerhalb des Garantiezeitraums entfernt wird.

Die Entfernung gilt als eingetreten, sobald die konkret beauftragte Bewertung unter dem übermittelten Link beziehungsweise im bezeichneten Profil nicht mehr öffentlich abrufbar ist. Eine spätere neue oder inhaltlich veränderte Veröffentlichung ist eine andere Bewertung und nicht Gegenstand des ursprünglichen Auftrags.

Kund:innen können den Garantiefall nach Ablauf der 60 Kalendertage unter Angabe der Auftragsreferenz anzeigen. Die Anbieterin darf den Status anhand des übermittelten Links und des bezeichneten Profils überprüfen. Die Erstattung erfolgt grundsätzlich über das ursprünglich verwendete Zahlungsmittel und spätestens binnen 14 Tagen nach Feststellung des Garantiefalls.

Die Garantie entfällt, wenn die:der Kund:in vorsätzlich oder grob fahrlässig falsche, irreführende oder wesentliche unvollständige Angaben gemacht, die erforderliche Mitwirkung trotz Aufforderung nicht erbracht, den Zugriff auf die Bewertung oder das Profil vereitelt oder die Anbieterin an der vertragsgemäßen Übermittlung gehindert hat. Die Anbieterin trägt die Darlegungs- und Beweislast für die Voraussetzungen eines Garantieausschlusses. Gesetzliche Mängel-, Rückzahlungs- und Schadensersatzrechte bleiben unberührt.

§ 10 Widerrufsrecht für Verbraucher:innen

Verbraucher:innen steht bei einem Fernabsatzvertrag grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der vor Abgabe der Bestellung zugänglichen Widerrufsbelehrung und dem Muster-Widerrufsformular.

Für Unternehmer:innen besteht kein gesetzliches Verbraucherwiderrufsrecht. Eine freiwillige Geld-zurück-Garantie nach § 9 gilt unabhängig davon auch für Unternehmer:innen.

§ 11 Gesetzliche Mängelrechte

Es gelten die gesetzlichen Rechte bei Leistungsstörungen und Mängeln. Kund:innen sollen einen erkennbaren technischen Übermittlungsfehler möglichst zeitnah unter Angabe der Auftragsreferenz mitteilen, damit die Anbieterin prüfen und gegebenenfalls nacherfüllen kann. Diese Bitte ist keine Ausschlussfrist und beschränkt gesetzliche Rechte nicht.

§ 12 Haftung

Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach zwingenden gesetzlichen Haftungsvorschriften und im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung Kund:innen regelmäßig vertrauen dürfen. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

Die Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter:innen, Beschäftigten und Erfüllungsgehilf:innen der Anbieterin. Sie erfassen nicht die Rückzahlungspflicht aus § 9.

§ 13 Datenschutz und Daten Dritter

Informationen über die Verarbeitung personenbezogener Daten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung. Kund:innen dürfen personenbezogene Daten rezensierender oder sonstiger dritter Personen nur übermitteln, soweit dies für die konkrete Beanstandung erforderlich ist und hierfür eine rechtmäßige Grundlage besteht.

§ 14 Kommunikation, Vertragssprache und Vertragstext

Vertragssprache ist Deutsch. Rechtserhebliche Mitteilungen können an die im Impressum genannte E-Mail-Adresse gerichtet werden. Kund:innen müssen eine erreichbare E-Mail-Adresse angeben und den Empfang vertragsbezogener Nachrichten ermöglichen.

Die Anbieterin speichert Bestell- und Vertragsdaten im Rahmen der gesetzlichen Aufbewahrungspflichten. Die wesentlichen Bestelldaten und die bei Vertragsschluss geltenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden mit der Eingangsbestätigung in Textform mitgeteilt. Kund:innen können die Rechtstexte außerdem vor Abgabe der Bestellung speichern und ausdrucken.

§ 15 Verbraucherstreitbeilegung

Die Anbieterin ist weder bereit noch verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, soweit keine zwingende gesetzliche Verpflichtung besteht.

§ 16 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt das Recht von England und Wales unter Ausschluss des Kollisionsrechts. Gegenüber Verbraucher:innen gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird. Insbesondere bleibt der zwingende Schutz nach Art. 6 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 593/2008 über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht unberührt.

Für Verbraucher:innen gelten die gesetzlichen Gerichtsstände. Gehört die:der Kund:in zum Kreis der Kaufleute, ist sie:er eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist – soweit rechtlich wirksam vereinbar – der Sitz der Anbieterin ausschließlicher Gerichtsstand.

§ 17 Schlussbestimmungen

Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung. Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen mindestens der Textform, soweit nicht eine strengere gesetzliche Form vorgeschrieben ist. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang.

Stand: 20.07.2026